Statik

Ein kleiner neongelber Zettel klebt von innen am Umschlag meines überteuerten Wochenplaners. Der klassisch schwarze mit den abgerundeten Ecken, Gummiband und eingeprägtem Schriftzug auf der Rückseite. Der Zettel ist leer. Er spiegelt wieder, was ich hier lernen kann. Es ist beinahe lustig, lachhaft, auf eine deprimierende Art und Weise. Ich zerbreche mir Man zerbricht sich den Kopf über Dinge, die bedeutungsloser, trivialer, absurder nicht sein könnten.
Und verliert dabei das Wesentliche aus den Augen.
Tag und Nacht verschmelzen in einander auf schier endlosen Bahnfahrten. Bin ich wach oder schlafe ich? Es ist wie einer dieser Filme, die schwarz/weiß sind aus künstlerischen Gründen, nicht aufgrund ihres Alters, bei denen man sich im Nachhinein fragt, ob man nur zu doof war, das zu verstehen, was man gerade gesehen hat oder ob es schlichtweg nichts zu verstehen gab.
Ich glaube zunehmend, letzteres ist der Fall.
Die Bedeutungslosigkeit gewinnt an Bedeutung und führt sich selbst ad absurdum.
Oder auch nicht.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Dinge zu komplex oder zu simpel sind, um sie zu begreifen. Ich weiß nur, ich begreife sie nicht.

Vielleicht habe ich auch nur vergessen, aufzuwachen und sitze noch immer im Zug Richtung Polen.

remembrance // balmorhea // all is wild, all is silent from jared hogan on Vimeo.

0 comments:

Newer Post Older Post Home

Design by Gis | Based on Kiss template by Blogcrowds